An jedem Ort, sogar an den rauen Ecken von Stadt und Land, entdecken wir verborgene Potentiale. Mit kreativem Mut und tiefem Verständnis für den Ort und seine Herausforderungen schaffen wir Konzepte, die über das Gewöhnliche hinausgehen. Für uns ist jedes Gebäude mehr als ein reines Bauwerk - es ist ein Lebensraum, der die Stadt bereichert und den Weg in eine nachhaltige Zukunft weist. Unser Anspruch ist es, das Harte in das Heimische und das Rohe in das Robuste zu transformieren.

Indem wir transformativ, kreislaufgerecht und einfach bauen, realisieren wir unsere grundlegende Haltung in unseren Projekten.

Transformation

Unsere gestalterische Leitlinie ist die Transformation urbaner Räume durch Umnutzung, Revitalisierung und Verdichtung. Diese Prinzipien basieren auf der Motivation, bestehende Ressourcen nachhaltig zu nutzen und so zur Schonung unserer Umwelt beizutragen. Durch die Umwandlung und Wiederbelebung bestehender Gebäude und Flächen schaffen wir nicht nur lebendige und vielfältige Lebensräume, sondern tragen auch aktiv zum Klimaschutz bei. Unsere Vision ist es, städtische Strukturen effizienter und nachhaltiger zu gestalten, indem wir vorhandene Potenziale nutzen und gleichzeitig historische und kulturelle Werte bewahren.

Bei dem Projekt Bogenallee Wohnen [+] wurde eine Bürofläche zu Wohnraum umgenutzt und transformiert.

Das Projekt Überseering 17 generiert als Stadthybrid einen Mehrwert für die in die Jahre gekommene monofunktionale Bürostadt City-Nord in Hamburg.

Das Projekt Bel Ami in Wedel stellt den bestehenden Gebäuden Partnerhäuser an die Seite. Auch die Sanierung der Bestandsgebäude schließt sich dem Materialkanon an.

Durch die Treehouses in der Bebelallee wurde ein Wohnquartier aus den 50er Jahren energetisch saniert und durch Aufstockung verdichtet.

Auf einer Brache in Hamm wurde durch das Projekt Hansaterrassen ein Wohnquartier geschaffen, welches die Initialzündung für die Transformation des Stadtteils im Hamburger Osten darstellt.

Unser Projekt in der Langen Reihe umfasst eine denkmalgerechte Sanierung, bei der ein Teil des Gebäudes von Büronutzung in Wohnnutzung umgeplant wurde.

Kreisläufe

Der Ansatz des kreislaufgerechten Bauens, Ressourcen aus dem Bestand zu nutzen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dabei werden zurückgewonnene Baustoffe nicht als Abfall betrachtet, sondern als wertvolle Grundlage für neue architektonische Projekte. Gleichzeitig wird durch Circular Engineering darauf abgezielt, Gebäude und Konstruktionen so zu entwickeln, dass sie in Zukunft wiederverwendet und an veränderte Bedürfnisse angepasst werden können. Dieser zirkuläre Ansatz trägt nicht nur zur Reduzierung von Abfall bei, sondern fördert auch die Schaffung nachhaltiger und flexibler architektonischer Lösungen, die den Anforderungen einer sich ständig wandelnden Gesellschaft gerecht werden.

Für das Kinder- und Jugendhaus in Darmstadt wird rückgebautes Material in die Planung und den Bau integriert, wodurch der Kreislauf fortgesetzt und das CO2 reduziert wird.

Für die zirkuläre Fassade des Bürohauses in der Freiberger Straße werden Aluminiumpaneele von rückgebauten Industriehallen und -lagern neu beschichtet, lackiert und als Brüstungsverkleidung eingesetzt.

Im Holsten Quartier basiert die Architektur auf dem Prinzip des Circular Engineerings, das Gebäude als ein Rohstofflager zu betrachten, um Gebäude oder Baustoff einer neuen Nutzung zuführen zu können.

Reduktion

In der Architektur bezeichnet „Reduktion“ die bewusste Vereinfachung und Konzentration auf das Wesentliche. Unsere gestalterische Philosophie zielt darauf ab, Überflüssiges zu eliminieren und die Essenz eines Entwurfs herauszuarbeiten. Reduktion kann sich auf verschiedene Aspekte in der Architektur beziehen: von der Formgebung und Materialwahl bis hin zur Funktionalität und Modularität.

Ziel ist es, eine effiziente, langlebige und nachhaltige Architektur zu schaffen.

Im Projekt Kollektiver Block wird eine modulare Bauweise mit elementierten Holzrahmenmodulen für die Fassade genutzt.

Die Modularität und Effizienz orientiert sich an der Plattenbauweise der Wohnbauserie WBS 70, typisch für den im Wandel befindlichen Stadtteil Drewitz.

Die Warft Treuberg verkörpert pragmatische Nostalgie, indem es sich an traditioneller Hallig- und Warftbebauung orientiert, das Bewährte aufgreift und gleichezeitig ein Modell für die Zukunft schafft.

Der Entwurf Bel Ami stellt den bestehenden Gebäuden 6 Partnerhäuser an die Seite. Diese können besonders effizient und ökologisch in modularer Bauweise ergänzt werden.

Haltbare Materialien, wenig Technik und die monolithische Bauweise anstelle eines Wärmedämmverbundsystems zeichnen das Wohnen am Hubland aus.